Foto: © Joerg Frank

Annette Lober, 1986 in der mittelfränkischen Provinz geboren, ist eine äußerst vielseitige Künstlerin und Schauspielerin. Als jüngste von vier Geschwistern auf einem Bauernhof in Süddeutschland aufgewachsen, machte sie im Alter von 15 Jahren erste Bühnenerfahrung im Rahmen einer Operettenproduktion unter der Regie von Jörg Hube. Seither hat sie sich durch teilweise exzessives Training in Gesang, Tanz und Theater als Schauspielerin ausgebildet.

Direkt im Anschluss an ihr Abitur und mit einem Stipendium für Robert Wilsons Watermill Center in der Tasche ging Annette Lober nach New York. Dort arbeitete sie u.a. an der Inszenierung von Wilsons „Les Fables“ für die Comédie Francais mit. Es folgten – nach Beendigung des Stipendiums – verschiedene Arbeiten in den Bereichen Dramaturgie und Regie am Thalia Theater in Hamburg und als Schauspielerin in mehreren freien Produktionen der Regisseurin Nai Wen Chang.

Im Sommer 2005 ging Annette Lober nach Zürich, um einen Studienplatz für Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste anzunehmen. Parallel zu ihrem Studium stand sie über ein Jahr lang weiter in Hamburg in der Murakami-Adaption „Die Übersetzung des Herzens“ des Jungen Schauspielhauses sowie daran anschließend in Zürich in der weiblichen Hauptrolle des Fassbinder-Stücks „Preparadise Sorry Now“ unter der Regie von Moritz Schönecker auf der Bühne. 2008 unterbrach sie ihr Studium in Zürich für ein Auslandsemester an der London Academy of Music and Dramatic Arts und lernte dabei unter anderem bei James Kerr.

Neben ihrer Tätigkeit als Performance-Künstlerin, z.B. 2012 in der Aufführung der Hamburger Galerie Interpol „Heutzutage hat doch niemand mehr Bock den posthumen Künstler zu mimen“ und einer Installation von Theaster Gates für die White Cube Gallery London bei der Art Basel 2013 oder auch 2011 in „Die Chymische Hochzeit - Verheyen meets Jarman“ in Kooperation mit der ZERO Foundation, Dries van Noten und der Julia Stoschek Collection Düsseldorf, arbeitet Annette Lober im Schwerpunkt weiterhin für das Theater, TV und Kino. Ihre Stationen im Theater umfassen weiterhin die Bühnen in Zürich bis zum Théàtre du Soleil in Paris, im Fernsehen konnte man sie in Deutschland unter Judith Kennel in „Unter anderen Umständen - Spiel mit dem Feuer“ und Michael Gutmanns „Bamberger Reiter“ sehen, ebenso wie es 2014 neben Leonie Benesch in „Die Frauen der Wikinger - Odins Töchter“ der Fall sein wird.

ZUM GEBURTSTAG unter dem französischen Regisseur Denis Dercourt ist ihre erste Kinorolle. Gore Verbinski hat sie für seinen Mystery-Thriller "A Cure for Wellness" mit an Bord geholt, der 2016 in die Kinos kommt.

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