Daniel Krauss

Schauspieler
Ständige PR-Betreuung

Der Mann kennt keine Langeweile … treffender lässt sich die Umtriebigkeit, mit der Daniel Krauss an sein Leben herangeht nicht beschreiben. Er arbeitet als Schauspieler wie auch als Film- und Theater-Regisseur, als Dokumentarfilmer ebenso wie als Drehbuchautor, Dozent und Herausgeber:

Den gebürtigen Giessener (Jahrgang 1973) zog es nach dem Abitur zunächst nach München. Seine erste Station waren die Bavaria Studios, in denen Daniel Krauss im Kopierwerk arbeitete und so gleichsam durch die technische Hintertür zum ersten Mal Filmluft roch.
Danach pendelte er zunächst zwischen Deutschland und New York, veröffentlichte erste Texte als Autor und ging an die New York Film Academy, wo er mehrere Kurse und Workshops besuchte, bevor er 1996 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) sein Regie-Studium aufnahm.
Es entstanden diverse Kurzfilme und erste Theaterinszenierungen, vor allem für das Theaterdock Berlin. Parallel zum Studium nahm er an den Workshops der European Film Academy, u.a. bei Mike Newell, teil.  2001/2002 drehte er seinen viel beachteten Abschlussfilm „Heimatfilm“ mit Fritzi Haberland und Hannes Jaenicke in den Hauptrollen, bei der er auch für das Buch verantwortlich zeichnet.

Nach dem Ende seiner Ausbildung lässt Krauss seinen vielseitigen Interessen und künstlerischen Ideen dann völlig freien Lauf: Er tritt als Schauspieler in Filmen wie „Baader“, „Schwarze Schafe“ oder auch vier Jahre an der Seite von Ulrich Mühe in der Serie „Der letzte Zeuge“ auf; er inszeniert für die Vaganten Bühne, einer kleinen, traditionsreichen Theaterbühne in Berlin Büchners „Woyzeck“ und David Mamets „Die Wälder“ und – ebenfalls in Berlin – „American Tet“ von Lydia Stryk für das English Theatre; 2005 dreht Daniel Krauss im Auftrag der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft den Aufklärungs-Spielfilm „Nina – ein Leben mit MS“ (Produktion, Drehbuch, Regie); an der Film and Drama School in Kapstadt/Südafrika unterrichtet Krauss 2007 in den Fächern Schauspiel und Screenwriting. Und parallel dazu bringt er ein für diese hektisch-überhitzte Zeit schon fast antizyklisch konzipiertes Magazin heraus: „SPELLA erzählt Geschichten“ ist ein Kunst- und Literatur-Magazin, das auffällig zeitlos da steht, mit viel Detail-Liebe gestaltet ist und den Leser zum Verweilen und Eintauchen in die Texte einlädt. Die einzelnen Ausgaben sind auch Jahre nach ihrem Erscheinen so lesenswert wie zu dem Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung.

Zur Zeit arbeitet Daniel Krauss neben diversen Schauspiel-Engagements an seinem neuen Film „Slowplay“ (Drehbuch, Regie & Produktion), den er gerade gemeinsam mit Antoine Monot Jr. in Afrika abgedreht hat, sowie an der Inszenierung des Stückes „Nacht mit Khan“ von Tim Staffel.

Künstleragentur: 
Agentur Drews