Foto: © Steffi Henn/Glampool

Seit 2008 steht Jella Haase regelmäßig vor der Fernsehkamera: In „Mama kommt!“ (2008) überzeugte sie als Enkelin von Senta Berger, im „Polizeiruf 110 – Tod im Atelier“ (2009, Regie: Thorsten Näter) verkörperte sie einfühlsam eine junge Frau im Rollstuhl. Außerdem war sie im „Polizeiruf 110 – Einer von uns“ (2010, Regie: Eoin Moore) zu sehen.  
 
Ihr Kino-Debüt feierte Jella Haase gleich mit einer charakterstarken Hauptrolle: In LOLLIPOP MONSTER von Ziska Riemann (2011) rebelliert sie als wilde, ungezügelte Ariane, die in ihrer bonbon-bunten Lollipop-Welt lebt, gegen ihre naive Familie und die Erwachsenenwelt um sie herum – mit allen Konsequenzen. Auch in ihrer zweiten Kino-Rolle konnte sie ihr besonderes Talent zeigen: In David Wnendts vielfach ausgezeichnetem Debüt KRIEGERIN (2012), einer erschütternden Neonazi-Milieustudie, verkörperte sie, an der Seite von Alina Levshin, die Schülerin Svenja, die sich gegen ihr strenges Elternhaus auflehnt und, fasziniert vom Nationalsozialismus, alles tut, um in eine rechtsradikale Clique aufgenommen zu werden. Für ihre Rollen in LOLLIPOP MONSTER und KRIEGERIN wurde Jella Haase beim Bayerischen Filmpreis 2012 mit dem Preis als „Beste Nachwuchsdarstellerin“ ausgezeichnet. Im Juni 2013 folgte die Auszeichnung mit dem Günther-Strack-Fernsehpreis als „Beste Darstellerin“ für ihren Part im „Tatort – Puppenspieler“ (Regie: Florian Baxmeyer).  
 
Nach Nebenrollen in den Kinofilmen RUHM (2012, Regie: Isabel Kleefeld), der Verfilmung des gleichnamigen Buches von Daniel Kehlmann, und KÖNIG VON DEUTSCHLAND mit Olli Dittrich (2013, Regie: David Dietl) war Jella Haase 2013 noch in drei weiteren Produktionen in sehr unterschiedlichen Rollen zu sehen: Im Fernsehen spielte sie an der Seite von Silke Bodenbender und Matthias Brandt in dem Psychothriller „Eine verhängnisvolle Nacht“ (ZDF) die Tochter einer von einem Stalker verfolgten jungen Frau sowie die traurige Prinzessin Luise in der Märchenverfilmung „Die goldene Gans“ (ZDF). 
 
Mehr als 7 Millionen Kinozuschauer begeisterte sie 2013 in Bora Dagtekins Sensationserfolg FACK JU GÖHTE in der Rolle der prolligen Schülerin Chantal und wurde dafür in der Kategorie „Beste darstellerische Leistung – weibliche Nebenrolle“ für den Deutschen Filmpreis 2014 nominiert. 
 
2014 stand Jella Haase für das NDR-Doku-Drama „Die Klasse“ (Regie: Ben von Grafenstein) und die schwedische Kino-Produktion YOUNG SOPHIE BELL (Regie: Amanda Adolfsson) vor der Kamera. Seit Frühjahr 2015 kann man sie in der internationalen Serien-Koproduktion „The Team“ (Regie: Katrine Windfeld) sehen. Aktuell sieht man sie wieder in der Kino-Fortsetzung FACK JU GÖHTE 2 (Regie: Bora Dagtekin) und dem Abschlussfilm von HFF-Absolventin Leonie Krippendorf mit dem Titel „Jade“. Im Dezember 2015 kommt der Film VIER KÖNIGE (Regie: Theresa von Eltz), mit Jella Haase in einer Hauptrolle, in die Kinos. Außerdem spielt sie als Teil des Ermittlerteams eine Hauptrolle im neuen Dresdner „Tatort“.
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