Max Mauff, 1987 in Berlin geboren, gilt als einer der wandlungsfähigsten jungen deutschen Darsteller, sowohl auf der Leinwand als auch im Fernsehen. Seit seiner Kindheit wollte Max Mauff nie etwas anderes als Schauspieler sein. Mit 14 Jahren bekam er seine erste Hauptrolle in Kai Wessels DAS JAHR DER ERSTEN KÜSSE (2001). Es folgten Filme wie ERBSEN AUF HALB SECHS (2003) von Lars Büchel und Mirko Borschts vielfach ausgezeichnete Ostwind-Produktion KOMBAT SECHZEHN (2004).
Im August 2011 beendete er die Dreharbeiten zu dem von Eikon Südwest produzierten Debütfilm DAS ENDE DER SCHONZEIT von Franziska Schlotterer in Israel. Ende 2011 stand Max Mauff in einer Hauptrolle gemeinsam mit Ulrich Thomsen (ADAMS ÄPFEL, DAS FEST) für die ZDF-Produktion des „Kleinen Fernsehspiels“ „Leerstellen“ von Carsten Ludwig vor der Kamera. Und aktuell war er als Strombergs Protegé, Auszubildender Jonas, in der 5. Staffel der gleichnamigen Serie bis Mitte Januar 2012, zu sehen.
2008 war Max Mauff in seiner ersten internationalen Produktion zu sehen, die in Aserbaidschan gedrehte tragikomische Liebesgeschichte ABSURDISTAN von Veit Helmer. Darin spielte er die männliche Hauptfigur Temelko, einen jungen Mann, der um seine erste Liebesnacht mit seiner großen Liebe bangen muss. Über zwei Jahre reiste ABSURDISTAN um die Welt und verzauberte sein Publikum, so auch auf dem International Filmfestival in Zimbabwe, bei dem Max Mauff mit dem Preis als bester männlicher Darsteller ausgezeichnet wurde. 2011 wurde er erneut für seine Rolle als Temelko in ABSURDISTAN als bester Darsteller auf dem Filmfestival Boulogne-Billancourt in Paris geehrt.
Ab da folgte eine Vielzahl von Projekten: Max spielte den Zivildienstleistenden Alex neben Paul Kalkbrenner und Corinna Harfouch in BERLIN CALLING (2008) von Regisseur Hannes Stöhr sowie die Rolle des Kevin in dem preisgekrönten Film DIE WELLE (2008) von Dennis Gansel. Weiterhin war Max Mauff im selben Jahr in DER VORLESER (2008) unter der Regie von Stephen Daldry und im Folgejahr in der Komödie MÄNNERHERZEN (2009) von Simon Verhoeven in kleineren Rollen, zu sehen.
Parallel dazu engagierte sich Max Mauff außerdem in Projekten wie MENSCH KOTSCHIE (2009) von Norbert Baumgarten sowie dem verstörend-beeindruckenden Kurzfilm PERSONENSCHADEN von Dustin Loose, der bei den Hofer Filmtagen 2009 erstmalig präsentiert wurde.
Im April 2010 feierte Thorsten Wennings Kurzfilm KRACHT (2009), in dem Max Mauff eine Hauptrolle übernommen hatte, seine Welturaufführung auf dem Internationalen Studentenfilmfestival „Sehsüchte“.
Im Fernsehen spielte Max Mauff u.a. 2009 in dem Polizeiruf 110 „Schweineleben“ von Eoin Moore, 2010 in dem Arte Dokufiktion-Film „Struensee“ den dänischen König Christian VII unter der Regie von Wilfried Hauke und erst im letzten Jahr in der Polizeiruf 110 Folge „Die Gurkenkönigin“ von Ed Herzog.
Des weiteren wirkt Max Mauff seit 2010 in verschiedenen Hörspiel-Produktionen mit, unter anderem dem mehrfach ausgezeichneten und vom WDR produzierten Hörspiel „KRABAT“, in der Rolle des Krabat.
Durch die Leidenschaft für seinen Beruf und die Möglichkeit sich in dieser Form von Kunst ausdrücken zu können, entwickeln Max Mauffs Figuren eine unvergleichliche Intensität, die das Geheimnis des schauspielerischen Naturtalents ist.