Foto: © Mathias Bothor

Anne Ratte-Polles darstellende Kunst zeichnet sich durch eine gleichermaßen große Wandlungsfähigkeit und Mut aus. Sie begeisterte bereits in vielen Theaterproduktionen Publikum wie Presse gleichermaßen und ist darüber hinaus auch in der deutschen Kino- und Fernsehlandschaft bestens etabliert. Mit ihrer markanten Stimme verleiht sie Hörspielen und Hörbüchern eine besondere Note und ihre Auftritte als Sängerin – meist in kleinen Clubs – sind ein Geheimtipp.

Zu ihren aktuellen Projekten zählt der Spielfilm „Der Geburtstag“ (Regie: Carlos A. Morelli), indem sie eine geschiedene Ehefrau spielt, die versucht mit ihrem Ex Mann eine Geburtstagsfeier für den gemeinsamen Sohn zu organisieren, welche im absolutem Chaos versinkt. Der Spielfilm wurde erstmals im Januar 2019 auf dem Max Ophüls Filmfestival präsentiert. Der offizielle Kinostart ist später im Jahr geplant. Darüber hinaus ist sie seit Dezember 2017 auf Netflix in Baran Bo Odars „Dark“, der ersten in Deutschland produzierten Netflix Originals-Serie, in der Rolle der jungen Ines Kahnwald zu erleben. Eine zweite Staffel der Serie wurde Ende 2018 abgedreht und wird voraussichtlich im Frühsommer 2019 auf Netflix erscheinen. Ebenfalls 2019 kommt außerdem „Bezness“, eine deutsch-türkische Tragikomödie von Regisseur Ilker Catak, in die Kinos, in dem Anne Ratte-Polle in der Hauptrolle als deutsche Pilotin, die sich in einen deutlich jüngeren türkischen Mann verliebt und mit ihm ein gemeinsames Leben versucht, zu sehen ist.

Nach einem ersten Engagement 1999 als festes Ensemblemitglied am Staatstheater in Cottbus war die aus dem niedersächsischen Cloppenburg stammende Ratte-Polle in den Folgejahren auf den Bühnen des Düsseldorfer Schauspielhauses, des Schauspielhauses Zürich und dem Deutsches Theater, Maxim Gorki Theater und Hebbel am Ufer in Berlin zu sehen. Darüber hinaus gehörte sie im Schauspiel Hannover und an der Volksbühne Berlin mehrere Jahre zum festen Ensemble und spielte an der Volksbühne u.a. in den Inszenierungen von Frank Castorf, René Pollesch, Dimeter Gotscheff und Herbert Fritsch.

2016 feierte sie am Opernhaus Zürich in „Die Hamletmaschine“ unter der Regie von Sebastian Baumgarten, mit dem sie zuvor bereits am Schauspielhaus Zürich zusammengearbeitet hatte, große Erfolge. „Die deutsche Bühne“ beschrieb ihre Darstellung des Hamlet2 als „ein theatralisches Ereignis“. Und ebenfalls ins Zürich, am Schauspielhaus, stand sie 2017 erstmals als schrillstes Rotkäppchen, das die Welt bisher gesehen hat, in ihrer dritten Herbert Fritsch-Inszenierung in „Grimmige Märchen“ auf der Bühne und wurde erneut für ihre Darbietung von Publikum wie Presse gleichermaßen gefeiert.

Ihre erste Zusammenarbeit mit Fritsch „Murmel, Murmel“ – 2012 für die Volksbühne Berlin uraufgeführt – gastierte Ende 2018 mit gefeiertem Medienecho und ausverkauftem Haus in Bochum.

Ebenfalls Ende 2018 war sie als Donald Trump an den Münchener Kammerspielen in „Jedem das Seine“ unter der Regie von Marta Górnicka zu sehen. Desweiteren wird sie 2019 wieder in der Berliner Volksbühne für die Choreographin Constanza Macras und ihre Kompagnie DorkyPark auf der Bühne stehen.

Trotz der vielfältigen Theater-Engagements gelingt es Anne Ratte-Polle auch vor der Kamera immer wieder Höchstleistungen zu erbringen: Einem größeren Kinopublikum wurde sie in Andreas Dresens WILLENBROCK (2005) oder Romuald Karmakars DIE NACHT SINGT IHRE LIEDER (2004) bekannt. Im Fernsehen tritt sie regelmäßig in großen renommierten TV-Krimiserien wie „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ in Erscheinung und arbeitete mit Regisseuren wie Friedemann Fromm, Hermine Huntgeburth, Torsten C. Fischer, Miguel Alexandre und Stephan Wagner zusammen. Besonders reizvoll empfand Anne Ratte-Polle stets die Arbeit mit jungen Regisseuren. So stand sie für Nicolas Wackerbarth in dessen Abschlussfilm HALBSCHATTEN vor der Kamera (Premiere auf der Berlinale 2013) wie auch für David Dietl in dessen Filmdebüt „Auf Nummer sicher?“ (2007) oder Burhan Qurbanis Kurzfilm „Illusion“ (2010). Ensemble-Rollen übernahm sie darüber hinaus in außergewöhnlichen Produktionen wie Lene Bergs „Dirty Young Loose“, der 2013 im Rahmen der Biennale di Venezia als offizieller Beitrag im norwegischen Pavillon präsentiert wurde oder Sylvie Michels „Die feinen Unterschiede“ an der Seite von Wolfram Koch. Auf der Berlinale 2015 feierten gleich zwei Filme ihre Weltpremiere, in denen sie in der titelgebenden Hauptrolle zu sehen war:  WANJA, dem Langfilmdebüt von Regisseurin Carolina Hellsgård und SIBYLLE, dem Abschlussfilm (HFF München) von Michael Krummenacher. Für SIBYLLE, der im März 2016 in den deutschen Kinos startete, wurde sie zuletzt beim Dark Frame Film Festival Santa Fe als „Best Actor in a female role“ ausgezeichnet. In den Kinos war Anne Ratte-Polle darüber hinaus in der Tragikomödie DIE HANNAS (Regie: Julia C. Kaiser) zu sehen, die zuvor auf verschiedenen Festivals Erfolge gefeiert hatte.

Im Herbst/Winter 2017 gab es zwei weitere hochkarätige Projekte von Anne Ratte-Polle: Im September war sie erstmals auf der Bühne des Berliner Ensemble in dem Stück „Nichts von mir“ des norwegischen Dramatikers  Arne Lygre in einer Inszenierung von Mateja Koleżnik zu sehen.

Seit 2005 lebt Anne Ratte-Polle in Berlin.

Schauspielerin
Ständige PR-Betreuung

Künstler

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Reza Brojerdi Schauspieler
Floriane Daniel Schauspielerin
Emma Drogunova Schauspielerin
Mala Emde Schauspielerin
Jella Haase Schauspielerin
Karoline Herfurth Schauspielerin
Aaron Hilmer Schauspieler
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Tom Lass Schauspieler und Regisseur
Valerie Pachner Schauspielerin
Henny Reents Schauspielerin
Armin Rohde Schauspieler
Gina Stiebitz Schauspielerin
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